Inzwischen haben wir unsere dritte Zeit im Ausland. Diesmal geht es über Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Albanien nach Griechenland. Aktueller Standort: Tirana, die bunte Hauptstadt Albaniens.
Und wir können sagen: wir finden immer mehr unseren Rhythmus und unsere Routinen: Heizung anschalten, aufstehen, frühstücken, arbeiten und spielen, Mittag essen, ein wenig fahren und Mittagsschlaf machen, die Gegend erkunden… Während unsere erste Fahrt noch etwas holprig war, viele Abläufe (Wo bekommen wir frisches Wasser her? Wie viel Kilometer fahren wir am Tag? Müssen wir unser Klo leeren? Wann brauchen wir den nächsten Supermarkt?) noch nicht flüssig liefen, klappt das inzwischen schon besser. Heute passiert es uns nicht mehr, dass plötzlich unser Pipi-Tank überläuft 😀 Wir wissen auch, dass wir auf Straßen, die mit max. 3,5 t ausgeschrieben sind, besser nicht fahren sollten, wenn wir unsere Stoßstange behalten wollen und zuletzt haben wir gelernt: mit dem Wohnmobil in Städte mit verrücktem Verkehrssystem zu fahren (die Anzahl der Spuren ist frei wählbar) macht wenig Sinn – erst Recht, wenn man noch einen Geldautomaten sucht. Wir merken, dass wir uns nicht zu viel Strecke vornehmen dürfen und auch zwischendrin schon mal genießen sollten 🙂 Auch unser Zwerg braucht nachdem wir in Deutschland viel bei Familie und Freunden waren erst Mal ein paar Tage, um sich wieder an die langen Autofahrten und alleine Beschäftigen zu gewöhnen. Was durch unser dauerhaftes Reisen besonders entspannend war, war unser Arbeitsurlaub. Da wir schon unterwegs waren mussten wir nicht packen, uns an keine neuen Betten gewöhnen und konnten trotzdem neue Orte kennenlernen.
Bei allen Routinen bleibt aber das Beständigste: Überraschungen warten überall und dann geht´s am besten mit viel Gelassenheit.